Zum ersten Mal erwähnt werden die Kelten im 6. Jh. v. Chr.
Den Namen "Kelten", genauer eigentlich "keltoi", gaben ihnen die Griechen.
Das bedeutet so viel wie "Die Erhabenen" und "Die Tapferen". Die Römer nannten sie später "celtae" und "galli" - die Gallier.
Ihr Stammland muss so in Westfrankreich und Südwestdeutschland gelegen haben, von dem aus sie sich seit dem 5. Jh. v. Chr. ausdehnten.
So ganz genau kann man aber nicht sagen, wer sie waren.
Sie hatten zwar nahezu die gleiche Sprache und viele kulturelle Gemeinsamkeiten,
aber es gab nie ein keltisches Reich oder einen keltischen Staat. Dafür gab es aber Stämme mit Fürsten bzw. Häuptlingen.
Allgemein galten sie als ein sehr trinkfreudiges und wohl auch kriegerisches Völkchen, das bei jeder Rauferei in der Antike gern dabei war,
wenn dabei etwas Gold zu holen war.
So jedenfalls steht es in den Überlieferungen der Griechen und Römer oft geschrieben.
Hier im Taubertal gibt es viele Ausgrabungen rund um die Kelten.
